So wählen Sie einen Rotor für ein Rotationsviskosimeter aus

Technisches Wissen 2023-11-03 10:14:46
Die Auswahl einer Rotationsviskosimeterspindel hängt in der Regel von der Art der zu messenden Probe und dem erwarteten Messbereich ab.

Die Auswahl einer Rotationsviskosimeterspindel hängt in der Regel von der Art der zu messenden Probe und dem erwarteten Messbereich ab. Verschiedene Rotortypen eignen sich für unterschiedliche Arten von Flüssigkeiten oder Schlämmen. Hier sind einige gängige Rotationsviskosimeter-Spindeltypen und ihre Eignung:


1. Rotierender Kugelrotor (Kugeln): Geeignet für die meisten Flüssigkeiten, insbesondere im mittleren bis hohen Viskositätsbereich. Der Durchmesser der Kugel wird häufig zur Einstellung des Messbereichs verwendet.


2. Klingenrotor (Spindeln): Es gibt Klingen in verschiedenen Formen und Größen, die für Proben mit unterschiedlichen Viskositätsbereichen geeignet sind. Kleinere Klingen eignen sich für Flüssigkeiten mit niedriger Viskosität, während größere Klingen für Flüssigkeiten mit hoher Viskosität geeignet sind.


3. Konischer Rotor (Kegel): geeignet für hochviskose Flüssigkeiten oder Aufschlämmungen. Der konische Rotor sorgt für eine höhere Scherkraft und eignet sich zur Messung hochviskoser Proben wie Kolloide, Klebstoffe usw.


4. Becherrotor (Cups): Geeignet zur Messung der Viskosität von Flüssigkeiten, insbesondere der Oberflächenspannung von Flüssigkeiten. Becherrotoren werden häufig zur Messung der Viskosität von Flüssigkeiten wie Farben und Fetten eingesetzt.


5. Zylindrische Rotoren (Zylinder): Geeignet für die Messung nicht fließender Proben wie Pulver, Granulat und Kolloide.


Bei der Auswahl einer Spindel müssen Sie die Eigenschaften Ihrer Probe (z. B. Viskosität, Partikelgröße, Fließfähigkeit usw.) und den erforderlichen Messbereich berücksichtigen.


Gängige Rotornummern:

Die Wahl der Spindelanzahl für ein Rotationsviskosimeter hängt in der Regel von der Art und dem Viskositätsbereich der zu messenden Probe ab. Unterschiedliche Rotornummern stehen für unterschiedliche Rotorgrößen und -formen, die für unterschiedliche Bereiche von Viskositätsmessungen geeignet sind. Hier sind einige gängige Rotornummern und ihre Anwendbarkeit:


1. Spindel Nr. 1: Geeignet für niedrigere Viskositätsbereiche, wird normalerweise für flüssige Proben wie Wasserproben verwendet.


2. Spindel Nr. 2: Geeignet für den mittleren Viskositätsbereich, wird häufig zum Messen von Proben wie Lösungen und Beschichtungen verwendet.


3. Spindel Nr. 3: Geeignet für höhere Viskositätsbereiche, geeignet für Aufschlämmungen und kolloidale Proben.


4. Spindel Nr. 4: Geeignet für sehr hohe Viskositätsbereiche, typischerweise verwendet für Schlämme, Kolloide und nicht fließende Flüssigkeiten.


5. Spindel Nr. 5: Für extrem hochviskose Proben wie pastöse oder halbfeste Materialien.


6. 0#-Rotor: Er eignet sich für die Messung vieler Flüssigkeiten mittlerer bis hoher Viskosität und ist einer der relativ häufig verwendeten Rotoren. Die folgenden Beispieltypen sind für die Verwendung von 0#-Rotor geeignet:

A. Flüssige Beschichtungen und Farben: Der 0#-Rotor wird häufig zur Messung der Viskosität von flüssigen Beschichtungen und Farben verwendet. Proben dieser Art weisen typischerweise eine mittlere bis hohe Viskosität auf.

B. Harz und Kleber: Flüssiges Harz und Kleber haben normalerweise eine relativ hohe Viskosität und eignen sich für die Messung mit dem 0#-Rotor.

C. Kosmetika: Bestimmte Kosmetikprodukte wie Lotionen, Cremes und Kosmetikbasen fallen meist in den mittleren Viskositätsbereich und eignen sich für die Prüfung mit der 0#-Spindel.

D. Lebensmittel und Getränke: Beispielsweise können Lebensmittelprodukte wie Marmelade, Sirup, Honig und einige dickflüssige Getränke den 0#-Rotor zur Viskositätsmessung verwenden.

e. Chemikalien: Einige Chemikalien wie Lösungen, bestimmte kolloidale Lösungen usw. können mit dem 0#-Rotor gemessen werden.


Optional:

Ein Probenadapter ist ein Zubehörteil für ein Rotationsviskosimeter, das typischerweise zur Messung von Proben mit geringerer Viskosität oder wenn nur eine kleine Probenmenge verfügbar ist, verwendet wird. Kleine Probenadapter können dabei helfen, genaue Viskositätsmessungen bei kleinen Probenvolumina sicherzustellen.


Probenadapter eignen sich für folgende Probenarten:


1. Hochviskose Proben: Bei hochviskosen Flüssigkeiten oder Aufschlämmungen ist in der Regel nur eine kleine Probenmenge für den Test erforderlich. Probenadapter können dabei helfen, bei kleinen Probenvolumina genaue Viskositätsdaten zu erhalten.


2. Explizite nicht-Newtonsche Flüssigkeiten: Die Viskosität einiger Flüssigkeiten ändert sich erheblich, wenn Scherkräfte angewendet werden. Dieses Phänomen nennt man nicht-Newtonsche Flüssigkeiten. Für die Prüfung dieser Art von Flüssigkeit stehen Probenadapter zur Verfügung, die genaue rheologische Daten liefern.


3. Begrenzte Probengröße: In manchen Fällen, beispielsweise in der Pharmaindustrie oder in der Laborforschung, kann die Anzahl der Proben sehr begrenzt sein. Der Probenadapter gewährleistet einen minimalen Probenverbrauch und ermöglicht dennoch genaue Viskositätsmessungen.


4. Proben mit hohen Genauigkeitsanforderungen: Bei Proben, die eine extrem hohe Messgenauigkeit erfordern, kann die Verwendung eines Probenadapters dazu beitragen, das Probenvolumen zu reduzieren und dadurch die Genauigkeit des Tests zu verbessern.


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